Archiv für August 2009
Haarbänder. Riesige Biene Maja Brillen. Bunte Strumpfhosen. Überlange Pullis und Netzhemden.
Was für die einen wie ein böses Deja-vu klingt, ist für die anderen der Trend 2009. Die 80er sind zurück mit allem Drum und Dran inklusive Neonfarben und Schulterpolstern. Auch die Herbstkollektionen der grossen Modehäuser geizen nicht und halten sich an die Tradition der 80er Jahre: Je greller, desto besser – je ausgeflippter, desto modischer.
Auch was den Schmuck angeht und die Accessoires geht es diesen Herbst bunt zu. Große Ohrringe zur Leggings, Armreifen zum passenden Haarband und auch die Gladiatorsandale erlebt ein Revival.
Wer sich nicht ganz mit dem Trend im Herbst anfreunden kann, der kann zu großen Creolen in Silber oder Gold greifen. Glamourös und dennoch im Stil der 80er Jahre…
Uhren der japanischen Marke Tokyoflash haben es in sich: Sie sehen nicht nur trendig aus, sondern besitzen auch kein Ziffernblatt oder eine handelsübliche Digitalanzeige. Beim Schauen auf das Display verlangen die Uhren ihren besitzern Einiges an Rechenleistung ab. Wer wissen möchte, was die Uhr „geschlagen“ hat, bekommt auf dem Display der „Hanko silver/blue“ die Stunden und Minuten über LED-Leuchten angezeigt. Damit jedoch nicht genug: Die Bedeutung der LEDs ist von ihrer Position im Edelstahlgehäuse abhängig. Mittels der weißen Leuchtdioden in der als „Barcode Silber-Weiß„ bezeichneten Binär-Uhr lässt sich sogar das Datum anzeigen.
Bleibt die Frage, ob diese Uhren nur etwas für Individualisten sind oder auch ansonsten des Kopfrechnens unwillige Menschen begeistern wird.
Falls Sie neugierig geworden sind finden Sie hier noch ein kleines Video zu den neuen Uhren:
Trotz oder vielleicht gerade wegen der Wirtschaftskrise investieren immer mehr Deutsche in hochwertigen Schmuck statt in Aktien. Dies berichtet die „Kölnische Rundschau“ in ihrer Ausgabe vom dritten August. Zwar hätten die Schmuck und Uhrengeschäfte keinen großen Ansturm erlebt, doch in diesem Jahr hätten viele Schmuckhändler bereits Zuwächse erzielt, so Karl Eugen Friedrich, Vorsitzender des Dachverbands der Juweliere, Schmuck- und Uhren-Fachgeschäfte (BVJ). Vor allem, so Friedrich weiter, kauften Kunden Schmuck, da sie jederzeit auf ihn zugreifen könnten. Die Renditeerwartungen anderer Anlagen seien nicht erfüllt worden. Für ein hochwertiges Schmuckstück als Ersatz für eine Geldanlage müsse der Kunde jedoch tief in die Tasche greifen und Beträge ab 7000 Euro ausgeben.
Einen ähnlichen Trend verzeichnen wohl auch die Schmuck- und Uhrenabteilungen renomierter Kaufhäuser. Wie eine Sprecherin des Berlinder KaDeWe gegenüber der Zeitung meinte, seie die Schmuck- und Uhrenabteilung des Kaufhauses auch während der Wirtschaftskrise gut besucht. Die Kunden würden eher Schmuckstücke kaufen, deren Wert sich mit der Zeit erhöht, statt trendige und günstigere Artikel zu erwerben.
Ein anderes Bild zeichnet der Bundesverband Schmuck und Uhren (BV). Dessen Hauptgeschäftsführer Alfred Schneider zufolge, hätten insbesondere Unternehmen, die den größten Teil ihres Umsatzes über den Export erwirtschafteten, zurzeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Dies sieht Arndt Einhorn, Sprecher des sächsischen Luxusuhrenherstellers Arndt
Einhorn ähnlich. Gerade während der Wirtschaftskrise würden viele Kunden bewusst auf teure Uhren verzichten. Dennoch hoffen er und Friedrich vom BVJ auf wachsende Umsatzzahlen für das zweite Halbjahr 2009.
Bei Besitzern teurer Schmuckstücke könnte man erwarten, dass sie diese im Tresor liegen ließen und nicht tragen würden. Es scheint jedoch das Gegenteil der Fall zu sein: Viele Schmuckstücke würden getragen, da sie auch bei kleinen Kratzern immer noch wertvoll seien.
Dennoch ist davon auszugehen, dass sich die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland hochwertigen Schmuck – sei es, um ihn als Geldanlage zu verwenden oder am Körper zu tragen – überhaupt leisten kann. Eleganter Schmuck und Uhren müssen nicht teuer sein. In unserem Online-Shop Danto.de finden auch Sie mit Sicherheit ein Schmuckstück, dass Sie sich leisten können.


