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Die Uhr (aus lateinisch: hora (die Stunde)) ist ein Instrument, das den aktuellen Zeitpunkt anzeigt oder eine Zeitspanne misst. Die Entwicklungsgeschichte der Uhr umfasst mehrere Jahrtausende und wird heute ebenso wie damals in verschiedenen Lebensbereichen verwendet.
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Viele Menschen schmücken sich mit schönen Ohrringen. Bei Galas oder auf dem roten Teppich sieht man oft die Stars mit prächtig funkelndem Ohrgehänge vor den Paparazzis posieren. Doch was für eine Bedeutung hatte der Ohrring eigentlich in den verschiedenen Kulturen?
Der älteste Fund eines Ohrrings datiert auf 7500 bis 8200 Jahre und wurde in der Stadt Chifeng in der Inneren Mongolei gemacht. Aus Jade gefertigt, in mühevoller Handarbeit, weisen sie Maße zwischen 2,5 und 6 cm auf. Heutzutage werden Ohrringe von vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen getragen. In einigen Kulturen ist der Ohrring auch als männliches Schmuckstück sehr beliebt. In einigen Kulturen vergrößert man die Ohrlöcher mittels immer größeren und schwereren Ohrringen immer weiter. Dieses sogenannte dehnen des Ohrlochs erfreut sich mittlerweile auch bei Piercing Freunden in Europa größter Beliebtheit.
Besonders Seeleute trugen goldene Ohrringe, und zwar im Gegenwert eines christlichen Begräbnisses. Sie sollten, falls der Seemann tot an Land getrieben und von Christen gefunden würde, sein Begräbnis finanzieren. Im Mittelalter war es bei einigen Zünften üblich, die Zugehörigkeit durch einen Ohrring auszudrücken. Dieser war aus Gold und diente dem Bestatter als Entlohnung im Fall des Todes. Bei Verstößen gegen die Zunftordnung, also Unzünftigkeit, wurde er ausgerissen, was so den Begriff Schlitzohr für ein Schandmal prägte. Auch wurden im 17. Jahrhundert die Ohrlöcher durchstochen um Augenkrankheiten zu behandeln.
Im Laufe der Zeit hat sich der Ohrring und seine Symbolik gewandelt. In den seltensten Fällen wird heute Ohrschmuck getragen um etwas bestimmtes auszudrücken. Meist dienen Ohrringe der Verschönerung, des meist weiblichen Wesens.

